Das Europäische Bürger:innen Forum (EBF) ist ein solidarisches internationales Netzwerk. Mit direkten Interventionen engagierter BürgerInnen zeigen wir dort soziale Missstände auf, wo andere wegschauen.

Durch die Förderung von Selbstorganisation und durch die Vernetzung emanzipatorischer Initiativen hoffen wir, der Utopie einer gerechten Welt einen Schritt näher zu kommen.

Mehr über das EBF erfahren Sie hier. Sie können uns oder eine unserer Kampagnen unterstützen.

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JETZIGE SCHWERPUNKTE UNSERER ARBEIT

Marokko, Rabat

In Marokko setzt das Europäische Bürgerforum seine Unterstützung für die vom AMI (Verein für die Integration von Migrant*innen) betriebenen Schutzunterkünfte für Frauen und ihre Kinder auf der Flucht fort. Insbesondere Frauen, vor allem junge Frauen, sind als Migrant:innen zahlreichen Formen von Gewalt und Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt. Gleichzeitig stellen all diese Menschen ein unschätzbares Entwicklungspotenzial für das Aufnahmeland dar. Die Vereinigung AMI wurde mit einer klaren Mission gegründet: dieser Bevölkerungsgruppe Hilfe zu leisten und ihre Rechte zu verteidigen. Ihr Handeln orientiert sich am Einsatz für die Menschenrechte und am Schutz der Würde jedes einzelnen Menschen, insbesondere der besonders Schutzbedürftigen: Frauen, schwangere Frauen und Frauen mit Kindern. Heute betreibt die AMI vier Schutzunterkünfte: drei für Frauen und ihre Kinder sowie eine für Männer. Der Verein hat kürzlich ein soziokulturelles Zentrum eröffnet und bietet Alphabetisierungskurse sowie eine solidarische Kinderbetreuung mit dem Namen „Les enfants du Monde“ („Die Kinder der Welt“) an. Dort werden unter anderem Workshops in Nähen, Friseurhandwerk, bildender Kunst und weiteren handwerklichen Bereichen angeboten, damit die Frauen sich weiterbilden und neue Fähigkeiten erwerben können. Das Zentrum beherbergt außerdem das Büro des AMI – ein Ort, den der Verein dringend benötigte, um zusammenzukommen, sich zu treffen und ein lebendiges Vereinsleben aufrecht zuhalten. Im Rahmen dieser Initiative organisieren wir vom 04.10.2026 bis zum 14.10.2026 eine Informationstour durch die Schweiz, um die Arbeit der Frauenhäuser in Rabat, Marokko, vorzustellen und auf ihre wichtige Arbeit aufmerksam zu machen. Weitere Informationen finden sie hier: Kalender und Artikel

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Ukraine

Mit grosser Sorge verfolgen wir weiterhin die Schrecken des Krieges in der Ukraine. Wir stehen im ständigen Kontakt mit unseren Partnerorganisationen in Transkarpatien. In dieser ausserordentlichen Situation müssen wir weiterhin reagieren. Es braucht Geld, um psychologisch-soziale Hilfe für kriegstraumatisierte Kinder und Jugendliche zu fördern sowie für die Schaffung von Empfangsstrukturen für interne Geflüchtete im Westen der Ukraine. Wir suchen einen Kreis von Freundinnen und Freunden, die bereit sind, mit einer grosszügigen Sonderspende mitzuhelfen.

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Weitere Schwerpunkte 2026

Balkanroute. Unterstützung von Basisinitiativen für Geflüchtete in Bosnien und Kroatien. Beteiligung an der Kampagne #StopDublinKroatien gegen Ausschaffungen von der Schweiz nach Kroatien.

Migration. In allen Ländern, in denen das Europäische BürgerInnen Forum Mitglieder hat, sind wir aktiv beim Empfang und Verteidigung der MigrantInnen. Wenn Sie uns helfen möchten, nehmen Sie bitte direkt Kontakt auf.

El Ejido / Spanien und industrielle Landwirtschaft in Südeuropa. Stärkung der Beratungsstellen für ausgebeutete Migrant⸱innen in den Gemüse-Plastiktunnels in Südspanien und auf den Plantagen in Südfrankreich. Aufklärungsarbeit über die moderne Sklaverei in der industriellen Landwirtschaft in Europa.

Aufklärungsarbeit und biologische Vielfalt. Aufklärungsarbeit über die moderne Sklaverei in der industriellen Landwirtschaft. Unterstützung von Initiativen für bäuerliche Landwirtschaft, biologische Vielfalt und Klimagerechtigkeit.

Artikel aus unserer Zeitschrift Archipel zu den Themen: Landwirtschaft und Migration, Ernährung und Agrarpolitik, Flucht und Migration sowie Nah und Fern finden Sie hier.

LIBANON: Das Leben im Krieg

von Charlotte, EBF *, 15.06.2026, Veröffentlicht in Archipel 359

FRANKREICH / MIGRATION: Migrant·innen in Landwirtschaft und Handwerk

von Verein A4 – «Association d’Accueil en Agriculture et Artisanat», 09.06.2024, Veröffentlicht in Archipel 337

SPANIEN / ANDALUSIEN: Beharrlicher Einsatz für Arbeitsmigrant·innen

von Joanna Moreno, SOC/SAT-Almeria, 12.02.2024, Veröffentlicht in Archipel 333

FRANKREICH: Aufruf zur Solidarität

von FCE, 11.02.2024, Veröffentlicht in Archipel 333

SAATGUT: Das AllerLeuteRecht – eine konkrete Utopie

von Barbara Hable / Unverblümt, 14.06.2026, Veröffentlicht in Archipel 359

IRAK: Keine Palmen mehr am Tahrir-Platz

von Ansar Jasim, 15.05.2026, Veröffentlicht in Archipel 358

LIBANON: Konkrete Solidarität

von Charlotte, Buzuruna Juzuruna, 15.04.2026, Veröffentlicht in Archipel 357

WESTJORDANLAND: Agrarökologie, Kolonialisierung und Widerstand

von Julie und Vera, EBF, 12.02.2026, Veröffentlicht in Archipel 355

BOSNIEN / MIGRATION: Die Ausweitung der Grenze

von Kompas 71, Sarajevo, 15.09.2026, Veröffentlicht in Archipel 361

USA: Widerstand gegen die ICE-Lager

von Lukas Hermsmeier, New York, 15.07.2026, Veröffentlicht in Archipel 360

MIGRATION / FRANKREICH: Neues Einwanderungsgesetz

von Tarek, A4, 15.05.2026, Veröffentlicht in Archipel 358

SCHWEIZ / MIGRATION: Petition für die Abschaffung des Solidaritätsdelikts

von Michael Rössler, 15.05.2026, Veröffentlicht in Archipel 358

GAZA: Die Abwesenheit von Spiegeln

von Rami Abu Reda, 15.09.2026, Veröffentlicht in Archipel 361

SUDAN: Die trügerische Stille

von Robert Prosser, Wien, 15.08.2026, Veröffentlicht in Archipel 361

MALI: Ungewisse Zukunft

von Amara Keita, Bamako, 15.07.2026, Veröffentlicht in Archipel 360

RUSSLAND: Widerstand aus Russland

von Constanze Warta u. Claude Braun, EBF, 15.06.2026, Veröffentlicht in Archipel 359